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GRADARA PDF  | Drucken |  E-Mail

Geführte Besichtigungen durch Gradara - Auskünfte und Reservierungen:

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Gradara Auf einem auf das Meer blickenden Hügel liegt malerisch Gradara, das von einem robusten Mauerring umgeben ist. Die Burg Gradara befindet sich in strategischer Position, im Tal finden wir die wichtige Verkehrsarterie (schon Verbindungsstrasse in römischer Zeit) via Flaminia, von den Heeren benützt und von den Pilgerer aus ganz Europa die nach Rom wollten und im Winter nicht über das Apennin der Toskana wollten.

Gradara befindet sich also an der Grenze der Po-Ebene und dient als geographischer Wachposten zwischen Nord und Zentralitalien (mit den Burgen von Monteluro, Tavullia, Granarola, Gabicce Monte, Casteldimezzo und Fiorenzuola di Focara).

Die Burg war Residenz der Malatestadie Mauerringe mit vierzehn zinnengekrönten Türmen bauen ließen. Danach ging die Burg in den Besitz der Sforza über, die im Inneren einen wundervollen Bogengang und ein Prunktreppe hinzufugten, ferner Fresken in den Räumen, wo Lucrezia Borgia nach ihrer Heirat mit Giovanni Sforza  gelebt hat (2. Februar 1493). Bevor Gradara vom Herzogtum Urbino an den Kirchenstaat überging (1631), stand es unter der Herrschaft der Della Rovere. Nachdem die Burg fast drei Jahrhunderte verlassen blieb, investierte Umberto Zanvettori 1920 seine Ressourcen in den schrittweise Aufbau der Festung, bis sie in der Folge in den Besitz des italienischen Staates überging (1983). Heute weist Gradara einen imposanten Ortskern mit befestigen Mauern und Wachtürmen auf; zwischen den alten Wohnhäusern des Ortes stehen die Kirchen „S. Giovanni Battista“ - mit einem wertvollen Holzkruzifix aus dem 15. Jahrhundert - und „SS. Sacramento“, wo ein Altarbild von Antonio Cimatori zu bewundern ist (1595). In der Burg wird das kostbare Gemälde "Madonna" verwahrt, das Giovanni Santi (der Vater von Raffael) 1484 für die antike Pfarrkirche „Santa Sofìa“ gemalt hat . Einer jahrhundertealten Überlieferung zufolge, soll Giovanni Malatesta ,,lo Sciancato" genannt, die Liebenden Paolo Malatesta und Francesca da Polenta in der Burg von Gradara ermordet haben. Diese Geschichte wurde in den unsterblichen Versen von Dante Alighieri (Göttliche Komödie – Hölle, Canto V) verewigt.